Eintritt inkl. Weinverkostung € 15.--

 

 

 

Arminius und die Varusschlacht im Spiegel der Dichtung: Peter Schütze lädt ein zu einem Streifzug durch literarische Wälder und über satirische Schlachtfelder. „Hermanns“ Denkmal ragt zwar scheinbar unbeirrt und metallen in den Himmel, doch das Bild des historischen Aminius schwankt gewaltig in der Geschichte. Als Reichsgründer wurde er heilig gesprochen, als Feldherr gepriesen, als Opernheld besungen, als Verräter gebrandmarkt und als Witzfigur karikiert. Immerhin — er hat es überlebt, nicht nur als ein Symbol für deutsche Einigkeit und Wehrbereitschaft, nein, viel besser: als eine populäre Person — allerdings in vielerlei Gestalt.

Von Tacitus bis Tegtmeier führt dieses Programm, durch lyrische Ergüsse, kitschige Devotionalien, es stapft durch Epos und Drama und zitiert dabei Autoren wie Luther, Hutten, Klopstock, Wieland, Goethe, Kleist, Grabbe, Freiligrath, Heine, Marx, Scheffel, Ascher und Feuchtwanger. Wie in einer fiktiven Gesprächsrunde lässt Schütze sie zu Worte kommen, und er beschließt sie mit einer Neufassung von Jürgen von Mangers „Hiwi-Germanen“.

 

 

 

 

 

 

Freitag, 06.03.2009 im alten Rathaus

Peter Schütze (rechts) und Jazek Stam (musikalische Begleitung)

"UNSER HERMANN"

Zitat bei der Weinprobe:

"Eine Flasche Wein ersetzt ein ganzes Abendessen - und da habe ich noch nichts getrunken"