Veröffentlichungen (Auswahl)

Quelle: Wikipaedia

Friedrich Philippi

Friedrich Philippi

Gustav Friedrich Dettmar Philippi

(* 14. Juli 1853 in Elberfeld; † 26. April 1930 in Münster)

Philippi studierte Philologie an der Universität Bonn, war dort Mitglied der Burschenschaft Alemannia Bonn und schließt das Studium mit der Promotion magna cum laude (Thema seiner Dissertation: De Tabula PeutingerianaDie Peutingersche Tafel, eine alte römische Militärkarte mit dem Wegenetz von Spanien bis Indien) bei Prof. Heinrich von Sybel ab. In Bonn tritt er in den preußischen Archivdienst ein. Stationen waren die Staatsarchive Berlin und Stettin,1888 wurde er Leiter des Staatsarchivs in Osnabrück, ab 1897 Archivdirektor am Staatsarchiv Münster. Er war von 1897 bis 1903 Vorsitzender und Geschäftsführer der Altertumskommission für Westfalen. Er leitete ztw. die Ausgrabungsarbeiten des Römerlager in Haltern.

Seit 1900 war Philippi Honorarprofessor für Geschichte der Philosophischen und naturwissenschaftlichen Fakultät zunächst der Theologisch-Philosophischen Akademie zu Münster und erhielt 1923 den Ehrendoktortitel der juristischen Fakultät. Er ist begraben auf dem Zentralfriedhof Münster. Die Trauerrede hielt sein Freund Julius Smend.

Philippi war das jüngste Kind des Landgerichtspräsidenten Johann Friedrich Hector Philippi aus Elberfeld. Sein älterer Bruder ist der Maler Heinrich Ludwig Philippi Er war verheiratet mit Mathilde Steinkopff (1868–1961). Sein Sohn Dettmar Philippi (1889–1980) war engagiert im Kirchenkampf und Mitglied der evangelischen Landessynode.

Friedrich Philippi war Ehrenmitglied des Altertumsvereins Haltern. In Haltern am See ist eine Straße nach ihm benannt.