Vestisches Jahrbuch 49, 1942 — 1947

 

Das Römisch-Germanische Museurn ist durch Bombeneinwirkung völlig zerstört. Ein großer Teil der Sammlungen, wenn auch vielfach beschädigt, wurde gerettet. Absicht ist, das frühere Rathaus am Markte nach seinem Wiederaufbau zum Museum herzurichten. Vorsitzender: Oberstudienrat Hahmann.

(Schaefer-Austermann)

 

Vestisches Jahrbuch 50, 1948

Ortsverein Haltern

Das Halterner Museum wurde durch Bomben vollständig zerstört Aus den Trümmern wurde eine Anzahl Gegenstände gerettet. Die im Tresor der Sparkasse auf bewahrten und in Kisten verpackten wertvollen Gegenstände wurden zum großen Teil von auswärtigen Arbeitern, die den Tresorraum gesprengt hatten, vernichtet und entwendet. Die ausgedehnten Sucharbeiten brachten noch etwa 70 Prozent der gesamten Museurnsgegenstände zu Tage. Es ist beabsichtigt, das Museum in dem alten Rathaus am Markt, das wieder instandgesetzt werden soll, neu einzurichten. Nach den vorliegenden Plänen wird das neue Museum der Bedeutung der Halterner römschen Funde und der vorbildlichen vorgeschichtlichen Abteilung entsprechen. Das Halterner Archiv wurde im letzten Kriegsjahr auswärts untergebracht und konnte so gerettet werden. Es befindet sich noch im Stiftsarchiv Cappel über Lippstadt und kann erst wieder nach dem Wiederaufbau des Rathauses nach Haltern zurückgebracht werden. Der Verein nahm 1947 seine Tätigkeit noch nicht auf; erst am 22 Januar 1948 fand seine Neugründung statt.

(Schaefer)

 

Die Überlegungen, das Museum im wieder aufgebauten Rathaus einzurichten, waren bereits 1950 wieder Geschichte. Die Stadt Haltern zog das Gebäude der „Alten Post“ vor.

Aus dem Vestischen Jahrbuch mit freundlicher Genehmigung des

Arbeitskreises vestischer Geschichts- und Heimatvereine eV.
Hohenzollernstr. 12,
45659 Recklinghausen


www.Arbeitskreis-Geschichte-Vest.de


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